Playing: God of War

“The gods have abandoned me.” Dieser Satz und ein beherzter Sprung in die Tiefe sind der Auftakt für ein vermeintliches Epos bei dem sich Kritiker und Spieler der ganzen Welt kaum mit Lobpreisungen zurückhalten können. In der Tat, das Spiel hat eigentlich alles, was einen Klassiker ausmachen könnte… aber etwas fehlt beziehungsweise fühlt sich nicht richtig an – wiewowas, wat will der? Richtig, God of War ist alles andere als perfekt – was genau mich mal wieder nervt, daß lest ihr hier! SPOILERALARM!

Vorneherein muß gesagt werden, das sich God of War mit meiner imensen Erwartungshaltung messen mußte. Und schon frühzeitig im Spielverlauf, mußte ich feststellen, daß der Kriegsgott keineswegs meinen Erwartungen gerecht wird. Da ich mich, Modem sei Dank, wenig mit Gametrailern und Screenshots beschäftige, mußte ich mit dem “word of mouth” leben – und verdammt, nachdem was mir einige erzählt haben mußte God of War einfach das ultimative Überspiel sein. “Bessere Action gibt es nicht”, “Hammergrafik”, “Purer Spaß” – das sind drei Aussagen, die man im Zusammenhang mit GoW immer wieder hört – und selbst metacritic unterstreicht nochmal, das wirklich eine fast einstimmige Meinung besteht: GOD OF WAR ROCKT!

Mittlerweile ist das Spiel bereits in der Platinum-Version erhältlich, weshalb ich weder Kosten noch Mühen gescheut habe, mir ein schwedisches Exemplar zu sichern. Das Cover ist auf jeden Fall stimmungsvoll, der Packungstext verspricht was diverse Kritiker bereits bestätigt haben. Mein Gott – das ultimative Spiel?

Weit gefehlt. Schon der Auftakt im ägäischen Meer begeistert mich nicht vollends. Die Optik ist für PS2-Verhältnisse zweiefelsohne erhaben – die schwirrenden, peitschenden Kettenklingen unseres bleichen Hühnen sind recht stilvoll, der Regen, die Weitsicht und vorallem die wirklich guten Kameraeinstellungen machen Spaß. Erste Ernüchterung aber im richtigen Kampf, unübersichtlich und schon nach kurzer Zeit dank Effektoverkill nervig. Sicher, mal einen feindlichen Zombie zerreissen macht richtig Laune, den einen oder anderen Kopf abschlagen ist auch klasse… aber doch nicht bei jedem der Unmengen von Untoten oder was auch immer die blaugrünen Dinger sein sollen, die da rumwurschteln. Wie auch immer, die blaugrünen Jungs haben mir schon früh beigebracht, das blocken bei diesem Spiel eine Qual ist – Kratos ist auf meinem Fernseher relativ klein und spätestens wenn man von allen Seiten angegriffen wird, kann ich blocken sowieso vergessen – mit Blocken habe ich mehr Lebensenergie verloren als ohne. Überhaupt, welcher arschtretenden, griechische Gotteskrieger blockt schon?
Wir erinnern uns mal an Prügelklassiker wie Golden Axe – blocken? Nö, braucht man nicht – und geht das Spiel trotzdem ab? Hölle, ja – ist ja nicht ohne Grund ein Klassiker. Actionadventures bei denen blocken Pflicht ist, haben bei mir schonmal einen schweren Stand – Angriff ist die beste Verteidigung, notfalls Rückzug – aber blocken? NIEMALS. Wenn blocken wirklich sein muß, dann bitte mit Autoface-Option, sprich, der Held dreht sich in die Richtung ALLER Angreifer. Es gibt nichts dümmeres, als wenn man auf der Stelle dank des blockens kleben bleibt, und dann die volle Ladung Schmerz von hinten abkriegt. Und solche Stellen gibt es in God of War sehr oft, zu oft für meinen Geschmack.

Auch ausweichen ist misslungen, Kratos rollt sich viel zu weit weg, und hängt dann einen Augenblick in einer “Nicht-Steuerbar”-Situation. Das die Feinde aber weiterhin anrücken, bzw. schon munter drauflos prügeln während wir noch lustig durch die Gegend rollen trägt nicht gerade dazu bei in mir überschwengliche Freude aufkommen zu lassen. Überhaupt frage ich mich, ob die werten Designer mal ein PS2 Pad in der Hand hatten – grundsätzlich finde ich nämlich, daß der Schwammigkeit des PS2-Controllers nur mit entsprechendem Spieldesign entgegen gewirkt werden kann – und beim ausweichen (und später auch beim klettern bzw. balancieren) ist das einfach nicht gegeben. Das Spiel verzeiht hier nichts, leider liegen viele Patzer oft aber einfach am PS2 Analogstick, der für feine und punktgenaue Steuerung einfach nicht gemacht ist (vielleicht habe ich aber auch nur zu große Hände bzw. bin zu grobmotorisch veranlagt…).
Ende vom Lied, ich habe mich fast ausschließlich durch Springen aus der Affäre gezogen – dodging, my ass! Das hätte man also sein lassen können. Ebenso unnötig sind die sogenannten “Minigames”, ist ein Feind dem Tod nahe, reicht ein Druck auf die Kreis-Taste, und Kratos springt beispielsweise in akrobatischer Weise auf einem Zyklopen rum oder rammt einem Minotaururs die Chaosklingen in die Kehle. An und für sich sind die Szenen ja nett gemacht – Fatalityfans werden ihren Spaß haben. Trotzdem stören sie aus zweierlei Gründen; zum einen reißen sie einem aus dem Buttonmasher-Kampfgeschehen, zum anderen laufen die restlichen Feinde nachwievor durch die Gegend, um Kratos und sein Opfer erscheint aber eine Art unsichtbare Barriere – und das sieht teilweise nur affig aus, wenn Feinde dagegen laufen oder plötzlich davor stehenbleiben. Im Übrigen haben viele Minispiele diesen QTE-Charakter, und ehrlich gesagt könnte damit mal langsam wieder gut sein – liebe Programmierer, macht eine richtige Filmsequenz draus, oder laßt uns wenigstens stets den gleichen Button drücken… eure “totally crazy randomness” nervt!
Wenigstens fühlt sich das hauen gut an, und Combos gehen leicht von der Hand, da das Zeitfenster zur Eingabe der verschiedene Moves angenehm groß ist. Auch das Springen ist gut gemacht, und erinnert mich stark an Castlevania X (vorallem was das timing angeht).
Zusammenfassend halte ich die Steuerung für verbesserungsfähig – ich bin ein bisschen Kontrollfreak, und sobald es schwammig wird, habe ich das Gefühl nicht mehr die volle Kontrolle zu haben (ich bin auch noch immer Verfechter des Digipads – ein Hoch auf digitale Steuerung, 1 oder 0 so muß das!).

Nun aber zurück auf’s ägäische Meer. Hier bekämpfe ich noch immer munter Zombiesoldaten… und noch mehr… oh, jetzt stehen die auf Kisten… jetzt hängen sie im Mast… noch mehr Zombies. Und so weiter und so fort. Ich habe nichts gegen Massen von Gegnern, absolut nicht – aber bitte, bitte… liebe Grafiker, macht die irgendwie individueller. Ich möchte hier mal Final Fight oder ähnliche Klassiker anführen – sicher, wir haben damals die Immergleichen vermöbelt, aber die Immergleichen sahen wenigstens teilweise anders aus, Palette Swapping wir danken dir. Warum geht sowas heute nicht mehr? Anstelle von 30 “Klonkriegern” wäre es doch vielleicht möglich 3x 10 unterschiedlich aussehende, aber ansonsten identische Figuren auftauchen zu lassen. Zudem scheint es mir, als ob pro Level nur ein Satz an 3-4 verschiedenen Gegnertypen gemacht wurde bzw. ist die Gegnervariation allgemein erschreckend gering ausgefallen. Medusen, Untote, Satyrn, Harpiyen, Zyklopen, Minotauren, Höllenhunde, Sirenen… das ist jetzt nicht wirklich viel. Besonders dann nicht, wenn man am Ende des Spiels tausenden von ihnen in den Hades geschickt hat. Gut, das Aussehen wird im Laufe des Abenteuers ein bisschen verändert – aber die Abwechslung wird durch den inflationären Gebrauch der “neuen” Feinde gleich wieder zunichte gemacht. Daraus resultiert das die meisten Kämpfe gegen endlose Gegnerhorden (Leute, fällt euch heutzutage nicht etwas Interessanteres ein als die “aus dem Boden spawnen” Variante?) schlicht langweilen.

Eigentlich recht witzig, das God of Wars größter Schwachpunkt die Kämpfe sind – wer hätte das schon vom Kriegsgott erwartet? Als 3D-Prügler mit Schwertern ungeschlagen ist nachwievor Berserk für Dreamcast. Dort wirkt auch die Gewalt nicht so aufgesetzt und die Kämpfe spielen sich immer eben weg.
So, mittlerweile bin ich beim Endboss angekommen – der Kampf gegen die Hydra ist meines Erachtens nach nicht nur einer der Höhepunkte des Spiels, sondern gleichzeitig auch der beste Bosskampf im gesamten Abenteuer. Denn die Hydra ist cool designt (was man von den anderen Bossen nicht behaupten kann), und man hat wirklich das Gefühl einem Ungeheuer aus grauer Vorzeit gegenüberzustehen – Sound und Bewegungen sind klasse. Zum anderen ist der Aspekt die Umgebung mit einzubeziehen hier noch erfrischend neu und anders – später gegen die Metallmuhkuh wirkt das Ganze einfach liebloser.

Hat man die Hydra erlegt, kommt man gleich zu einem weiteren Wendepunkt des Spiels – hier entscheidet sich, ob man sich mit Kratos identifizieren kann. Aus dem Inneren der Riesenschlange ertönt Hilfegeschrei, und Kratos eilt zur Hilfe… oder auch nicht… denn, er krallt sich die Schlüssel zur Kabine der Frauen des Schiffes und tritt den Kapität in die Tiefen des Hydraschlundes. Was soll das? Ist das cool? Mit einem markigen “I did not come for you” wird die Situation noch unterstrichen. Und ehrlich gesagt, ich finde das total scheiße. Kratos ist ein sadistisches Arschloch, mit dem ich mich in keinster Weise identifizieren kann – und er bleibt zum Schluß auch total unglaubwürdig.
Auf der einen Seite ist er der Gefühlvolle und weint seiner Familie nach, aber keine 2 Minuten später schlitzt er schon wieder Kehlen auf, und kommentiert das mit markigen Onelinern. In einer Szene stottert er “what have I become” um in der nächsten Szene grinsend einen eingepferchten, wehrlosen Soldaten bei lebendigem Leib ins Feuer zu werfen. Das dieser Soldat auch wenn er nicht mehr ganz menschlich ist, dennoch begreift was Sache ist, zeigt er in dem er am Käfig rüttelt und ständig rumschreit. Das passt doch alles nicht – ist Kratos nun entsetzt das er eine hirnlose Killermaschine ist, oder nicht?
Auch die Tatsache, das Ares ihn in einer Vision ein zweites Mal um seine Familie bringt, scheint Kratos nicht weiter zu stören – da wird der Kopf geschüttelt, und fleißig weitergemordet. Bis zum Ende des Spiels hat der Spartaner nichts begriffen, und das Schlimmste ist, würde es nicht um seine Familie gehen, würde es nicht mal diesen Konflikt geben, der die Spielstory vorantreibt. Das Abschlachten irgendeiner Familie hätte Kratos nämlich in keinster Weise gestört, aber das es nun gerade seine eigene war, findet er dann doch nicht so gut.
Aber anstatt mal auf die Idee zu kommen, das töten allgemein vielleicht nicht die Toplösung ist, kommt im Spiel nicht mal ansatzweise rüber. Damit ist die ganze Geschichte eigentlich auch sinnlos, und die Charaktere, allen voran Kratos, sind Totalausfälle. Auch Stimme, Gestik und Mimik Kratos gefallen mir überhaupt nicht – er sieht nach Wrestler aus, hört sich nach Wrestler an, und das Einzige was er kann ist töten. Mein Vorschlag für eine Filmumsetzung “THE ROCK” oder Vin Diesel. Ganz, ganz schlechtes Charakterdesign jedenfalls – und wie gesagt, es findet keinerlei Entwicklung der Figur statt, am Ende nimmt er sogar schulterzuckend den Platz als neuer Gott des Krieges ein – und da habe ich mich dann gefragt, warum ich den ganzen Scheiß gezockt habe?

Also, wegen den Kämpfen nicht. Wegen den Puzzles, und arg frustrierenden Fallen auch nicht. Wobei ich die Fallen unbedingt noch erwähnen muß – Frustfaktor unendlich! Balanceakte in 3D sind nichts für mich, springen in 3D auch nicht, rasiermesserscharfe “Blades of certain death” in 3D mag ich auch nicht, knappe Zeitlimits und nicht immer offensichtliche Lösungswege schon gleich gar nicht… und wenn man das alles zusammenhaut, gut durchmischt und mit einem Schwierigkeitsgrad Stufe “fies” versieht, dann hat man die Geschicklichkeitseinlagen in God of War schon recht treffend umschrieben.
Wenn ich laufen und springen will, dann zocke ich Super Mario World… wann geht das mal in die Köpfe der Programmierer, 3D Einlagen sind frustig ohne Ende. Den “You are dead”-screen im Sekundentakt sehen, weil wieder irgendwas dichter aussah, als es wirklich war ist kein Gameplay, das ist nerviger Frust! Man stelle sich dann nochmal eine NICHT JUSTIERBARE Kamera vor, und soll dann aus dem Bild heraus (Kratos kommt auf den Spieler zu, in leicht gewinkelter Persepektive) über ein dünnes Stück Holz balancieren. Das es auch weitaus spassiger geht, beweist das Rätsel mit der Walze in den Ringen von Pandoras Tempel. Das fand ich wirklich cool, weil ich auch erst nicht draufgekommen war. Aber fiese Timing-Scheiße wie die Flammenkugeln des Hades, und dann noch Türen öffnen… Leute, Leute – Spaß ist was ihr draus macht, aber derartige Szenen überschreiten meine Grenzen eindeutig. Ich habe ja schon seit jeher was gegen Fallen in 3D, aber God of War bietet wirklich ein paar richtige fiese Stellen, wo die Meßlatte eindeutig ein Stück nach oben gesetzt wurde.

Trotzdem, es gibt eine Sache, die mich an GoW fasziniert hat – und das sind die Level selber. Bis auf die Stadt Athen sind alle Level toll, und wirklich sehr abwechslungsreich was Setting, Farbgebung und Gestaltung betrifft in Szene gesetzt. Die sturmgepeitschte Ägäis, dunkel und düster – die verschleierte Wüste der verlorenen Seelen, die nebeligen Klippen des Wahnsinns, Pandoras Tempel – die Locations sind genial, und wirken sehr Lord of the Rings-like.
Fantastische Weitsicht, große, epische Landschaften, weite Entfernungen, imposante Bauwerke und Landschaftsmerkmale – wirklich herrlich. God of War rockt in jenen ruhigen Momenten wo man die Aussicht genießt, beziehungsweise spannende Perspektiven geboten bekommt. Der Weg in Athen, der zu Athenes Statue führt, ist grandios. Schroffe Felswände, sanfte Meereswellen auf denen sich das Sternenlicht spiegelt, dazu Totenstille – das lädt zum verweilen ein. Auch die tolle Kameraperspektive in den Wendeltreppen ist klasse. Und die Hängebrücke zu Pandoras Tempel muß man einmal selbst abgelaufen sein. So unbedeutend angesichts der mich umgebenden Landschaft habe ich mich in einem Videospiel noch nie gefühlt – und es ist ein gutes Gefühl. So gut, das man eigentlich keinen Bock hat, mit diesem dämlichen Muskelheini rumzulaufen und ständig irgendwen oder irgendwas zu verkloppen. Was die Levelorte und Bauwerke angeht, hat God of War jedenfalls einen neuen Standard geschaffen, der in absehbarer Zeit wohl nur von einem God of War II oder Diablo 3 allenfalls noch einem neuen Legacy of Kain-Teil übertroffen werden kann. Zu Schade, das der Rest des Spiels dieser geradezu beflügelnden Landschaften und visuellen Eindrücke keineswegs würdig ist – und geradezu schlecht und grobschlächtig wirkt.

God of War ist in vielerlei Hinsicht eine Enttäuschung. Nutzlose Story, unsympathischer Held, und durchschnittliches Gameplay sprechen eine eindeutige Sprache. Andererseits hat es fast schon künstlerischen Anspruch in seinen ruhigen Momenten… und so bin ich hin- und hergerissen. Denn es gefällt mir eigentlich nicht, ist zu frustig oder zu langweillig – und dann ist es wieder nur wunderschön und läßt mich in weiter Ferne schweifen. Es hat was, und die 20 Euro Investition waren nicht gänzlich rausgeschmissen… aber in die heilligen Hallen des Spieleolymps zieht dieser God of War sicher nicht ein.

~ Aulbath

Hier noch ein paar God of War-Eindrücke nebst Kommentaren:


Hades und der Fluß Styx


Nervige Zeitlimit-Falle unter Wasser (es geht aber noch härter)


Hades, die Zweite. Hier mit schmucker Wirbeltreppe!


Wohl eine der absolut frustigsten Stellen im ganzen Spiel


Springen, Balancieren und Sensenklingen – 3D ist toll :(


Das Tetris-Gedenkpuzzle


Kennt jemand Uzumaki?


Hängebrücke zu Pandoras Tempel (Sogar als Screenie immernoch genial)


Ziel aller Qualen – der Götterolymp


Und wieder eine tolle Perspektive


Die Unterwasserabschnitte bieten Atlantis-Flair


Hey, falsches Spiel – World of WarCraft ist woanders.


Und wieder Ziele in weiter Ferne


Da unten kann man auch überall rumturnen


Kronos, der Titan – Riesen liegen momentan wohl im Trend


Stufen in eine ungewisse Zukunft


Klettern und balancieren in 3D macht superviel Spaß!!


An dieser Stelle hängt sich das Spiel auf, wenn man es von HD spielt. Schade eigentlich.


Ohne Worte…

16 Responses to “Playing: God of War”

  1. Eccoman says:

    Hmm… Klar, einerseits ist deine Kritik völlig berechtigt und nachvollziehbar: das mit dem Blocken hab ich dir ja schon gesagt, dass das suck0rt (haste denn auf leicht gespielt?) und dein Screenshot zeigt WIRKLICH eine der frustigsten Stellen überhaupt. Andererseits kannst du die 3D-Geschicklichkeits-Elemente nicht wortwörtlich zum Hades schicken, nur weil 3D nicht sooo dein Ding ist. Sicher hab ich auch einige Leben gelassen und vor allem die Wände mit den Sensen im Styx durfte ich öfter hochkriechen; dennoch wurde das Geschicklichkeitszeug IMO recht fair designt.

    Den Rätseln tust du ferner Unrecht – speziell für ein Hack & Slay wurden die liebevoll gestaltet und man muss eigentlich immer mehr oder weniger DENKEN. Besonders das Tetris-Rätsel fand ich witzig. Und abwechslungsreich sind die Rätsel im Gegensatz zu den Gegnern auch.

    Trotz allem höchst lesbarer Erlebnisbericht, der schön formuliert wurde. Ich geb mal ein +! ;P

  2. Aulbath says:

    Ja, auf leicht gezockt – trotzdem, wofür blocken einbauen, wenn man es dann doch nicht richtig nutzen kann, bzw. wenn es an den Stellen, wo es wirklich wichtig wäre versagt!?

    Es gibt ja immerhin ein paar Einlagen, da dreht sich die Kamera in einen, sagen wir mal, klassischen 2D-Spiel Winkel. Die Sachen habe ich fast auf Anhieb gemeistert. Schräge Thrid-Person-Perspektiven sind aber mein Untergang – da komme ich nur mit Glück durch – und wenn ich mich dann teilweise erst bis zur Stelle wieder hinkämpfen muß, dann nervt das. Auch sind einige Einlagen vom Timing her, sauknapp bemessen (Poseidon Challenge, diese Gitterdinger die von hinten kommen… vorallem, in der Szene kann man noch in den Raum schwimmen… was soll das!?).

    Und ganz vergessen zu erwähnen habe ich ja die unsichtbaren Wände… ist mir ein paar mal passiert, das ich auf eine vermeintlich freie Stelle zu gesprungen bin, aber da dann halt nicht erlaubt war zu laden (besipielsweise Cliffs of Madness, der Raum mit dieser drehbaren Brücke) und ich einfach nach unten gestürzt bin. Die meisten Balanceakte usw. wären übrigens mit Digipad kein Problem gewesen, sind ja alle so schön gerade angelegt. Nur mit dem Wurschtelkontroller der PS2 haut das nicht hin. Jedenfalls zieht mein Stick leicht nach links wenn ich wirklich die absolute “geradeaus” Position halte.

    Anyway, ich habe es nicht so mit knapp bemessenen Einlagen in 3D – noch ein bissschen mehr Vergebung von nicht pixel- bzw. polygongenauen Sprüngen hätte dem Spielspaß da sicher nicht geschadet.

    Dabei ist die Lösung so einfach, einfach in eine übersichtliche Seiten- Vogelperspektive schalten – fertig. Alle Probleme gelöst. Macht aber keiner, und ich weiß nicht warum. Sicherlich, sieht besser aus – nervt nur tierisch wenn man’s selber spielen muß.

    God of War ist übrigens kein Hack & Slay, sondern ein Action-Adventure a’la Zelda. Wenn es ein waschechtes Hack’n'Slay wäre (also Golden Axe oder Gauntlet), dann gäbe es gar keine Rätsel und nur sehr wenige bis gar keine Sprungeinlagen. Ich finde God of War läßt sich prima mit Soul Reaver bzw. Legacy of Kain vergleichen. Finde bei den beiden ziemlich viele Paralellen zu GoW.
    Und weil es sich bei GoW anscheinend immer nur um Titten und Blut gedreht hat, war ich überrascht hier die Abenteuer des young Indiana Jones zu zocken… womit wir wieder beim Problem meiner Erwartungshaltung wären.

    Das Tetrisrätsel ist meine Lieblingsaufgabe – hier ist die Lösung wenigstens nicht gleich offensichtlich, und ich habe bestimmt 5 Minuten gebraucht bis ich es hin hatte. Der Rest ist ja leider nur Schalter drücken bzw. voll von Resident Evil Aufgaben a’la finde 2 Items und setze sie hier ein. Für ein sinnfreies Gewaltspiel einfach zuviel Tomb Raider – Erwartungshaltung die 2.

    Auf GJ hätte ich wohl irgendwas zwischen 60 und 70 gegeben. Wenigstens sind Musik und Bonusmaterial ganz nett.

    Zocke jetzt gerade Mortal Kombat: Shaolin Monks – und das macht einiges richtiger als God of War.

  3. Eccoman says:

    Dass der Analogstick des PS2-Pads Monstershit ist, sag ich ja schon, seitdem ich ihn das erste Mal gesehen habe :)

    Und zum Thema Titten: Nachdem ich irgendwo was davon gehört hatte, dass man des Öfteren mit Frauen zu tun haben soll, war ich auch etwas enttäuscht; grade mal eine Szene gibt es im Spiel, oder?

    Btw, ich find Kratos ist gar nicht ein SOOO böser Typ. Duke Nukem hat auch nur dumme Sprüche drauf und tötet alles und jeden.

    Und egal, wie viel das Spiel hier und da falsch macht: Es hinterlässt trotz allem einen positiven Gesamteindruck und war letztes Jahr IMO das einzige Spiel, was man gespielt haben muss.

    Wie lange haste eigentlich fürs Durchspielen gebraucht?

  4. aulbath says:

    Ich habe anfangs erst von Festplatte gespielt, und irgendwie habe ich die berüchtigte Urnen-Szene nicht gesehen. Da ist die Zwischensequenz auf dem Schiff, und dann nochmal die zwei Weiber die Kratos bitten wieder ins Bett zu kommen… mehr war in meiner Platinum-Version nicht drin. Vielleicht haben die das ja rausgenommen? Egal, macht das Spiel nicht besser, wenn ich da zwei Urnen vom Regal wackeln kann…

    Es ging mir nicht darum, ob Kratos böse ist, oder nicht – es ging mir darum, daß er vollständig unglaubwürdig ist. Der Duke ist ein klassischer Actionheld, und er stellt sein Handeln niemals in Frage oder zweifelt sich selbst an. God of War hat da in zwei Szenen Ansätze wo man meinen könnte, er verläßt die Duke-Regionen, und die wirken so aufgesetzt und unpassend zum Rest des Spiels, daß ich mich wirklich frage, was die da sollen!? BZW. was wollen die Designer mir jetzt sagen – das Kratos nicht nur gewaltätig sondern auch noch ein Idiot ist?

    Ich sage auch nicht, das GoW der letzte Scheiss ist – aber die Stellen, die mir am Besten gefallen haben, führen GoW eigentlich ad absurdum (Landschaften, ruhige Stellen, rumstehen und genießen)

    2 lange Nachmittage… ich denke mal so 10 Stunden. Die Hälfte der Zeit hätte mir auch gereicht.

  5. rüssel says:

    Einige deiner Kritikpunkte kann ich nachvollziehen, andere jedoch überhaupt nicht.
    Die Sache mit den Fatalitys geht einem nach dem 300 Mal „Messer in Rachen rammen“ wirklich auf die Nüsse und die rumstehenden Gegner wirken dann irgendwie fehl am Platz.

    Eher ungläubig habe ich den Absatz über das Blocken gelesen. Blocken? Wovon redet er? Man konnte in GoW blocken?
    Ich glaube ich habe im ganzen Spiel kein einziges mal geblockt. Das Ausweichen mit dem zweiten Analogstick ging (für meinen Geschmack) sehr angenehm von der Hand und machte das Blocken unnötig. Überhaupt gewinnen die Kämpfe durch das Rummrollen mehr an Dynamik. Ansonsten würde man ja nur voreinanderstehen, blocken und zuschlagen. Aus meiner Sicht ist das ganze Kampfkonzept größtenteils auf das Ausweichen abgestimmt. Dass kann einem gefallen, muss aber natürlich nicht.

    Ein paar mehr Monster hätte ich mir auch gewünscht, aber sie müssen ja noch welche für den zweiten Teil aufheben.

    Dann die Sprungeinlagen. Ja, der Schwierigkeitsgrad war recht hoch, aber ich habe ihn nie als fies oder unfair in Erinnerung. Und über die Steuerung kann ich mich in diesen Passagen auch nicht beschweren.

    Bei den Endgegnern gebe ich dir Recht. Die Hydra war genial, und ab da ging es bergab.

    Mal schauen was uns der 2. Teil so bringen mag.

  6. Eccoman says:

    @ Aulbath: Steht im Spiel nicht, wie lange man gebraucht hat?

    Dass die besagten Szenen Kratos unglaubwürdig erscheinen lassen, stimmt schon, aber für sich genommen is die Story sowieso nich oskarreif. Auch wenn ich noch mal betonen möchte, dass ich dieses griechische Mythen-Zeug mag – genau so wie Western-Spiele.

    Und… Was hast du gegen den Minotaurus-Boss gehabt? Ich fand den OK. Vor allem, dass der nach seiner Niederlage schön aussuppt :)

  7. Aulbath says:

    @Rüssel: Es gab da mal ein Spiel namens Soul of the Samurai für PSX, da war Blocken sehr wichtig – die Kämpfe waren dann zwar nicht rumrollen und huibu – aber die Spannung im richtigen Moment zuzuschlagen und gleich 2-3 Zombies zu erledigen war wesentlich größer als bei GoW. Und wenn die Funktion nahezu nutzlos ist, warum gibt es diese dann?
    Andererseits, ich habe nichts gegen wuselige Kampfsysteme, nur sollten die dann auch “befriedigend” designt sein. Mortal Kombat: Shaolin Monks liegt da zum Beispiel eindeutig vor GoW.

    Für das schwammige PS2 Pad, waren die Aufgaben teilweise zu haarig, IMO. Wobei man vielleicht mit geänderter Perspektive weniger Frust gehabt hätte – auch hier zeigt MK: Shaolin Monks wie man es besser machen kann (hier dreht sich die Kamera in die klassische “Mario”-Perspektive wenn gesprungen werden muß)

    Auf Teil 2 bin ich auch gespannt… Kratos dürfte ja erledigt sein, hoffe es ist wirklich sein Bruder wie der eine Bonusfilm andeutet.

    @Eccoman: Weiß nicht, aber wenn es dir so wichtig ist, dann gucke ich nochmal nach.

    Griechisches Mythenzeug okay, Xena zum Mitspielen aber nicht. Und die Story ist strunzenblöde. Dabei hätte man so einiges daraus machen können – aber wahrscheinlich überfordert das die amerikanische Zielgruppe ;)

    Die Metalmuhkuh war doch nur schlecht… erstmal, warum zur Hölle war das so ein Mecha-Teil? Das passte so überhaupt nicht. Für coole, gehörnte Riesenmonster bitte nochmal Castlevania X spielen. So, wie die Muhkuh am Schluß aussah, hätte sie schon gleich zu Anfang erscheinen müssen – ich hasse so klotzige “Rüstungen”. Dann war die Arena für meinen Geschmack zu groß und unspektakulär, und das mit dem Schalter hat die ganze Sache nur verzögert und die Rasanz rausgenommen. War insgesamt sehr unspektakulär nach der Hydra… und Ares am Schluß war schlicht der Witz des Jahrhunderts. In der finalen Form hat der dank L1 + Attacke keine Minute überlebt…

    Irgendwas ist ja immer ;)

  8. Heffer says:

    Super Review, kann mich größteinteils nur anschließene (sowohl was die Kritik am Kampfsystem und Kratos als auch das Lob für die Schauplätze angeht). Sprungpassagen und Rätsel fand ich wiederum recht gelungen, aber alles in allem ist GOW eine Enttäuschung. Nochmal: Super Review.

  9. Aulbath says:

    Sprungpassagen in 3D werde ich immer verteufeln… ich bin leider der 2D-Springer, da wird sich glaube ich sobald nichts dran ändern.

    Rätsel waren allenfalls nett, ich denke da geht aber mehr – vielleicht bin ich ja durch die alten Adventures und dergleichen verdorben, aber auch in einem Actionspiel würde ich gerne mal an einer richtigen Denkaufgabe hängen bleiben. Das wäre echt mal was Neues (und ich meine nicht 27 Embleme irgendwo einsetzen -> Resident Evil).
    Und es darf auch ruhig ein bisschen “um die Ecke gedacht” sein, was die Puzzles angeht. Wie gesagt, das mit der Walze hat mich überrascht, die Tetrissteine waren gut – die endlosen Schalter-Rätsel hätte man sich aber klemmen können – und Kisten verschieben sowieso.

    Dabei gibt es gerade im Altertum soviel cooles Zeug… warum nicht mal Mond-Zyklus, Licht und Schatten, Gewicht und dergleichen einbauen – das würde zum GoW Setting 1A passen – und dann kommen die mit Schaltern.
    Mich würde man auch überraschen, wenn ich mir mal für ein Puzzle ein Lexikon nehmen müsste – das wäre zu geil.

    Ich fänd’ es zudem gut, wenn Puzzles beispielsweise sowas wie Wegpunkte darstellen – je nach Lösen einer Aufgabe verläuft der nächste Abschnitt anders, oder es gibt bessere und schlechtere Lösungen bei denen dann eher belohnt oder bestraft wird.
    Einfach irgendwas, damit Puzzles auch beim zweiten oder dritten Mal noch interessant bleiben – das sowas geht, beweist zum Beispiel Indiana Jones: Fate of Atlantis (da habe ich bis heute noch nicht alles gesehen).

    Ob ein God of War-Nachfolger das aber jemals bieten wird, bleibt fraglich…

  10. jetsetradio says:

    Ach, ihr habt euch doch alles das falsche erwartet. Ihr wart ja schon geschädigt von Hype oder habt euch ein DMC oder Ninja Gaiden in Perfektion erhofft.

    Ich muss sagen, ich hab ne gute Woche bevor ich mir das Spiel geholt habe nix davon gehört. Habs mir dann relativ unvorbelastet importiert und war weggeblasen. Das liegt sicher auch dran, dass das Slasher-Genre (ja, ich weiß, Action-Adventure, aber zur Hälfte is das Spiel eben doch ein Slasher) normalerweise nicht meins ist und ich DMC und Co nicht kenne und auch Ninja Gaiden nicht sehr weit gespielt hatte.

    Und für sich betrachtet ist GoW in seiner Gesamtheit einfach unheimlich komplett. Ich habs schon öfters gesagt, es mag in den einzelnen Kategorien nicht mit anderen Spielen mithalten können (wenn man mal Grafik / Präsentation ausnimmt, denn da isses top), aber es hat einfach die perfekte Mischung. Um mit Tomte zu sprechen, GoW ist mehr als die Summe der einzelnen Teile. Und es hat für ein derartiges Actionbrett auch noch nen überraschend hohen ästhetischen Touch, abseits von coolen Posen oder Geballer.

    Und ja, Ecco, da stimm ich dir ausnahmsweise zu: wohl wirklich das einzige Spiel das man 2005 gesehen haben musste… Psychonauts, Call of Cthulu oder K7 sind doch zu freakig und geschmacksabhängig.

  11. Aulbath says:

    Ninja Gaiden mit besserer Kamera und leichter hätte mir schon gereicht… das habe ich übrigens zeitgleich mit God of War bekommen, und noch nicht angespielt.

    Die Slasher-Hälfte ist zu komplex um als reines “Auf die Fresse” durchzugehen, wenn schon dumbes Gekloppe, dann richtig und zwar a’la Gauntlet: Seven Sorrows. Halt Abwechslung oder zig hundert Gegner gleichzeitig – aber nicht 5-7 Hanseln und dann die Kämpfe so zäh.

    Kampf und Story ziehen auch in der Summe seiner Einzelteile das Teil runter – wenn man sich dafür entscheidet, eine Geschichte zu machen, dann soll man das durchziehen. Aber nicht immer zwischen “Och, jetzt keinen Bock auf Story… aber irgendwie muß es weitergehen – haben wir noch ‘nen OneLiner für diese Szene?” und “dann eine Totale die seinen Schmerz zeigt… einsam stottert er sein Leid dahin – poetische Ausblende”.
    Aber was die Ästhetik angeht, da gebe ich dir vollkommen Recht – da gibt es auf der PS2 kaum Vergleichbares (zumindest von dem was ich so gesehen habe).

    Call of Cthulhu haut atmosphärisch aber derbe rein (weit mehr als God of War das je getan hat)… bin jetzt gerade in Innsmouth angekommen, und ich habe “Schatten über Innsmouth” gelesen – ohne das Gillman-Hotel betreten zu haben, scheiß ich mir schon ein… der Prolog war jedenfalls Lovecraft in Perfektion.

    K7 ist eigentlich ein Kackspiel, aber ist saustylish und krank – das ist auch mal was. Und Psychonauts habe ich immernoch nicht gespielt, obwohl’s im Schrank steht… ICH HABE DOCH KEINE ZEIT.

  12. jetsetradio says:

    Naja, wie auch immer, über GoW hab ich eh schon genug diskutiert. Altes Phrasengeficke voraus: Geschmackssache.

    Fein dass dir Dark Corners gefällt. LEIDER hat sich Headfirst aufgelöst, sodass man a. davon ausgehen kann, dass das angekündigte Destiny’s End nicht mehr kommt und b. auch wohl davon ausgehen muss, dass man nie wieder ein derart erwachsenes und stilistisch außenstehedes Horrorspiel bekommen werden. Der Horror der Zukunft wird wie RE4, nur in schöner, größer… schlechter.

    OK, eine Hoffnung gibts noch: Silent Hill. Nur frag ich mich wann die die Serie mal in den Sand setzen.

  13. jetsetradio says:

    Und noch zwei Sachen, allerdings offtopic:

    Ich will nicht klugscheißen, aber eigentlich müsste es doch “currently playing” heißen, denn wenn du “now” grad GoW zockst, dann müsstest du ja neben dem Tippen dieses Textes an der PS2 sitzen. Ich hab damals den selben Fehler gemacht, aber da nun eh Ecco den “now playing”-Thread übernommen hat (sich unter den Nagel gerissen hat!!!11) und GJ eh im Arsch ist, kann ich mir den Fehler ja eingestehen, HAHA.

    Punkt 2: warum werden die Daten hier (Name, Mail, Site) nicht gespeichert? Nervt.

  14. Aulbath says:

    @JSR: Was, Headfirst sind weg vom Fenster? Na, toll… ich find’ Cthulhu jedenfalls atmosphärisch bislang mehr als gigantisch, auch weil es voller Lovecraft-Anspielungen ist. Schon im Prolog liegt ja beispielsweise das Buch “unausprechlichen Kulten” und noch ein anderes, das habe ich aber vergessen. Und wie gesagt, durch Genuß des Buches zur aktuellen Szene habe ich schon tierisch Schiss… das schafft kaum ein anderes Spiel.

    Solange Bethesda da mit drinne hängt, gebe ich die Hoffnung noch nicht auf. Man sollte ein Spiel halt nur nicht mit “fast fertig” ankündigen, wenn es dann doch noch 3 Jahre braucht.

    Bei Silent Hill könnten sie was an der Steuerung machen, und die Kämpfe noch weiter zurückschrauben. Gerade in den Kämpfen holt es einen nämlich leider in die Realität zurück :(
    Aber ich denke mal das wird nicht passieren, weil einfach nur die kranke Stimmung genießen und ein paar anspruchsvolle Puzzle lösen ist ja nichts für den durchschnittlichen PS2 Besitzer.

    Das Now-Problem habe ich gefixt… in allen coolen Blogs gibt’s gar keine zeitlich genauere Angabe. Deshalb ab sofort playing, uninstalling, watching – jetzt stehen die Kategorien zwar nicht mehr beieinander, aber egal.

    Firefox füllt die Daten automatisch aus, daher ist mir das noch nie so als Problem aufgefallen… kann ich das “Daten speichern” irgendwo bei Wordpress festlegen?

  15. optimus says:

    Wenn man das so durchliest kann man eigentlich nur auf eins schliessen: Der das das hier verfasst hat kann nicht spielen!!!
    Das Spiel schlicht und ist einfach perfekt ob es nun von der Steuerung her ist, vom Leveldesign sowie vom Schwierigkeitsgrad. Die Rätsel sind gut durchdacht und auch immer lösbar. Die 3D Sprungeinlagen sind zwar später recht hart – besonders der Fluss Styx – jedoch IMMER schaffbar. Diese dummen Kritikpunkte hier sind einfach nur lächerlich, man kann nicht Blocken? LOL ich habe im ganzen Spiel vielleicht 5x geblockt und ansonsten kommt man so gut klar.

    Vielleicht gibt es für den Verfasser dieses Pamphletes hier ja eine “Special Edition” ohne Kämpfen und Sprungeinlagen in der man das Ganze mit den Gegnern Ausdiskutieren kann ;)

  16. Aulbath says:

    Oh, ein Fanboy.

    Versuch’ es das nächste Mal mit konstruktiver Kritik, oder troll dich wieder ins GamePro-Forum.

    Danke :)

Leave a Reply